Webinare bieten die ausgesprochen günstige Option, Seminarinhalte und Vorträge von zuhause aus zu verfolgen. Somit haben Sie große Ersparnisse im Zeit- und Reiseaufwand, was dann die Nachteile des nicht-live-dabei-Seins aufwiegen kann.

Außer den technisch grundsätzlich nötigen Bedingungen brauchen Sie nichts weiteres um an einem Webinar teilnehmen zu können.

VORAUSSETZUNGEN FÜR EINE TEILNAHME 

Technische Grundlagen:

Bei den Webinaren handelt es sich um Live-Veranstaltungen, weshalb die Qualität unmittelbar von der Qualität und Stabilität Ihres Netzwerks abhängt.

  

1. Browser

Um alle übertragenen Signale empfangen zu können, benötigen Sie einen modernen Browser. Das verwendete Audio-Protokoll WebRTC wird gegenwärtig nur von Google Chrome und Mozilla Firefox unterstützt. Andere Browser nutzen eine Audio-Übertragung mittels Adobe Flash, was eine geringere Qualität mit sich bringt.

Prüfen Sie, ob Ihr Browser in der aktuellsten Version vorliegt, um keine Nachteile zu haben.

Wenn Sie ein schwaches Netzwerksignal haben, ist Mozilla Firefox die bessere Wahl, da Google Chrome dazu neigt, bei Netzwerkschwankungen die Verbindung zu kappen.

  

2. Plugins

Der Webinar-Client nutzt verschiedene Technologien, um die unterschiedlichen Medien zu übertragen (Präsentation, Video, Chat, Audio). Sofern Sie einen aktuellen Browser nutzen, sollte dies alles kein Problem darstellen. Wenn Sie sich nicht sicher sind, können Sie ihre Verbindung auf dieser Seite prüfen: http://webinar.nicolasbarro.de/check/

Wichtig für Sie als Teilnehmer sind:

RTMP / WebRTC / Flash

Soweit hier keine Fehlermeldung oder farbig hinterlegte Felder angezeigt werden, ist alles in Ordnung. Dass bei „Java“ eine Warnung erscheint ist ganz normal - Sie als Teilnehmer benötigen dies aber nicht.

Falls Sie sich nicht sicher sind, können Sie rechts oben auf „Mail“ klicken und dieses Prüfprotokoll an webinar@nicolasbarro.de senden.

 

3. Netzwerk

Der „Flaschenhals“ der Datenübermittlung ist stets das eigene Netzwerk. 

Da es sich um eine „Live-Übertragung“ handelt, kann Ihr Computer die Daten nicht „buffern“ um sie flüssig darzustellen (wie z.B. bei einem Youtube-Clip), sondern das Signal muss flüssig ankommen. Um dies zu ermöglichen gibt es ein paar einfache Regeln:

 

a) Notwendige Geschwindigkeit

Die meisten DSL-Anschlüsse heutzutage sind völlig ausreichend für den Empfang des Webinar-Signals. Der Hersteller empfiehlt einen Datendurchsatz von mindestens 1MBit/s. Aber selbstverständlich ist besser, je mehr möglich ist. ISDN, Analog- oder Modem-basierte Internetzugänge können Probleme machen.

 

b) Kabel-LAN vor W-LAN

Auch das stärkste W-LAN ist nie so schnell und stabil wie ein kabelbasiertes Netzwerk. Wenn es Ihnen also möglich ist, per Kabel anzuschließen, sind Sie auf Nummer sicher.

 

c) Je User, desto Signalschwund

Falls gerade 10 Personen in Ihrem Netzwerk eingeloggt sind, teilt sich Ihre Bandbreite durch 10.

 

d) technische Störquellen

Gerade wenn Sie per WLAN teilnehmen, gibt es zahlreiche Möglichkeiten, dass das Signal gestört werden kann. Grundsätzlich kommt hier alles in Frage, was eine starke Eigenstrahlung abgibt oder Funkstrahlung absorbiert:

 

- DECT-Telefone in der Nähe

- Mikrowellen

- Fernsehgeräte

- Dicke Wände

- andere WLAN-Netze auf der gleichen Frequenz 

Vor allem falls Sie während des Webinars qualitative Probleme von Bild oder Ton haben, welche andere Teilnehmer nicht in der gleichen Weise wahrnehmen, liegt die Ursache höchstwahrscheinlich am Netzwerk vor Ort.