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Wer am Wochenende vom 14. - 16. Oktober die in Stein gemeißelte Sehenswürdigkeit Assisi in Italien besuchen wollte, musste sich beeilen. Sie war ausgebucht. Zu den üblichen Touristenströmen hatten sich an die 600 internationalen Gäste des 5. Studienkongresses der ALBA gesellt.

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Voller Facetten war das Publikum auch dieses Jahr. Neben den Bewohnern der Nobelhotels fanden sich Wohnmobile und campierende beim Kongress ein. Aus aller Welt schienen die Menschen zu kommen, neben den traditionellen Besuchern aus Deutschland, Österreich, Schweiz und Frankreich waren diesmal auch Teilnehmer aus Irland, Israel und Mexiko zugegen. Dank der sehr flüssigen Simultanübersetzung in drei Sprachen konnte dieser Kongress der Welt offen stehen.

Die Eröffnungsrede am Freitag, den 14.10. wurde vom Kulturbeauftragten der Region, Francesco Mignani übernommen. Auch im weiteren Verlauf kamen weitere Gäste auf die Bühne, so besuchte am Samstag Nachmittag der Bürgermeister von Assisi, Claudio Ricci den Kongress und sprach einige bewegende Worte an die Zuhörer. Nachmittags erläuterte der Biophysiker Prof. Francesco Castrica die chemischen Wirkmechanismen des DHS. Durch seine Forschungen zeigte er auf, dass jede Aktivierung von Neuronen im Gehirn ihrerseits zu einer Zunahme von Rezeptoren auf Zellen im Gewebe führt, wodurch die Synchronizität von Gehirn und Organ bewerkstelligt würde. Auch wenn seine Forschung und dementsprechend auch seine Formulierung in der konventionellen Medizinischen Terminologie orientiert waren, wurde sehr schnell klar, dass seine Erstellung von Neurotransmitter-Profilen für verschiedene Gemütszustände und körperliche Prozesse ein wichtiger diagnostischer Ansatz sein kann.

Den Abschluss der Veranstaltung bildete eine Diskussionsrunde, zu der noch zwei Gäste geladen waren:
Dr. Denis Poletto, Zahnarzt und Abgesandter der Ärztekammer von Pordenone, und Domenico Scilipoti, Abgeordneter und Mitglied des Gesundheitsministeriums, zuständig für nichtkonventionelle Medizin.
Die Runde wurde sich einig. Die Medizin des dritten Jahrtausends könne keine auf traditionalistischen Konzepten eingeschränkte Methode sein, sondern eine ganzheitliche Betrachtungsweise, in deren Mittelpunkt der Mensch steht und die sich vieler Konzepte bedienen könne.

Einige der Fälle:

          
    • Haarausfall bei Pferden - Zwei junge Tierärztinnen erläuterten eindrucksvoll und nachvollziehbar, wodurch Haarausfall bei Pferden verursacht würde und demonstrierten an zwei Fallbeispielen, wie dieser Prozess umgekehrt werden kann. Bedeutend hierbei war, dass die Analyse der Situation im ersten Schritt daraus bestand, den biologischen Code des Spezies Pferd zu verstehen, wodurch das Auftreten des Haarausfalles als sozialer Kontaktabriss verstehbar wird.
          
    • Dermatitis beim Kleinkind - Der Therapeut Marco Brazzo demonstrierte einen Fall von Dermatitis bei einem kleinen Jungen, wobei der Hautausschlag genau an der Stelle auftrat, wo das Kind zuletzt berührt wurde, wenn er weitergegeben wird. Es stellte sich heraus, dass die Eltern die Angewohnheit hatten, das Kind dem Partner zu überreichen, sobald Darmkoliken auftraten, wodurch der jeweilige Kontakt harsch unterbrochen wurde. Eine Verhaltenskur von wenigen Wochen, in denen den Eltern eine bestimmte Art und Weise des Kontaktes vorgeschrieben wurde, beendete die Situation.
          
    • Blasenkrebs mit Metastasen - Ein spektakulärer Fall wurde von einem Arzt des wissenschaftlichen Komittees präsentiert. Eine ältere Dame mit Urothelkarzinom sowie regionalen Lymph- und Knochenprozessen, die konventionell als Metastasen bezeichnet wurden. Nach dem notwendigen Abbruch einer Chemotherapie, trotz der ihr eine Überlebenszeit von 12 Monaten prognostiziert wurde, konnte die Dame durch einige Änderungen in ihrem Leben dafür sorgen, dass der Prozess sich umkehrte. Am Ende folgte ein Gegenbefund einer anderen Klinik - keine Spur von Blasenkrebs.

 


Nicolas_Barro_CdS2011_6.jpgDen Abschluss des Freitags bildete eine Diskussionsrunde die sich dem Thema der Compliance widmete. Dieser Begriff beschreibt üblicherweise die Mitarbeit des Patienten, also seine Bereitschaft, eine bestimmte Therapie durchzuführen. („Therapietreue“). Im Sinne der fünf Naturgesetze bedeute dies noch sehr viel mehr, da hier, das Vermögen der Person, bestimmte Dinge tun zu können, auch von den vorliegenden SBSen abhängig sei und dies deshalb nicht nur eine psychologische Fragestellung bleiben könne.

Der Samstag war reich an Fallberichten verschiedener Art. Von einem Ekzem der Haut, welches eine Lehrerin durch Übernahme einer besonderen Arbeitsstelle erlebte, eine Facialisparese die exakt vorausberechnet endete (21 Tage nach Konfliktlösung) und einer 14 Jahre andauernde Magen-Darm-Infektion die innerhalb weniger Tage beendet wurde.

Besonders erwärmend war der Fall eines Franziskanermönches, der in unmittelbarer Nähe von Assisi ein altes, verfallenes Kloster wieder errichtete und eine Bronchitis mit allergischer Alveolitis erlebte, nachdem ihm dieser Lebenstraum vom Franziskanerorden bedroht wurde.

Es folgte eine didaktische Erläuterung der schizophrenen Konstellationen, um den Nachmittag mit Fallbeispielen psychologischer und psychiatrischer Art beginnen zu können. Begonnen mit Panikattacken über Konsternierung mit Verwirrungszuständen wurden verschiedene Videodokumentationen von Patientenfällen vorgestellt, die auslösenden Faktoren beleuchtet und der Verlauf, beziehungsweise die Art der Eingriffe erläutert.

Den Sonntag füllten ein interessanter Fall zweier Hunde, deren hierarchische Auseinandersetzung zu Hautveränderungen führte wie auch die Situation einer Mastitis einer der Hündinnen nach einem „Von der Brust gerissen-Konflikt“, weil die Hundehalter versuchten in das Säugeverhalten der Welpen einzugreifen.

Den Abschluss bildete eine Dokumentation eines Brustknotens mit Kalkeinlagerungen sowie eine sehr interessante Studie über die Fibromyalgie als Resultat einer Hypersensibilität und dauerhaften Anspannung der glatten Muskulatur der Faszien.

Rückblick

Sowohl für Kenner der Materie wie auch für Lernende war der diesjährige Studienkongress eine eindrucksvolle Sache. Dieses Jahr wurde bei der Wahl der Fallbeispiele weniger berücksichtigt, ob die zugrunde liegende Diagnose besonders spektakulär ist, sondern vielmehr darauf geachtet, dass die verschiedenen Blickwinkel therapeutischer und diagnostischer Arbeit zum Ausdruck kommen.

Die Tatsache, dass nicht nur Menschen aus aller Welt angereist waren, sondern auch lokale Vertreter, Abgesandte der Ärztekammer und ein Mitglied des Gesundheitsministeriums anwesend waren, verdeutlich den Kurs, auf welchem sich der Verband ALBA befindet.
 


Wunder statt Wissenschaft?

Geschrieben von admin am 25-07-2016

http://www.stern.de/wissenschaft/medizin/570738.html?nv=ct_mt

Die histologische Diagnose eines malignen Melanoms hat Armin Schütz’ Leben im Jahr 1991 gründlich durcheinander gebracht. Heute lebt er ohne Anzeichen einer Krebserkrankung. Angesichts des Umstandes, dass er 1992 die laufende Experimentalbehandlung abgebrochen und zum Sterben nach Hause geschickt worden war, sollte diese Geschichte den Onkologen zum Denken geben. Doch das tut es nicht. Bevor man den eigenen Wissensstand hinterfragt oder an der Natur lernen möchte, spricht man von Wundern.

Bemerkt hat Armin Schütz den ersten Hauttumor, weil dieser sich durch Schwellung vergrößert hat. Dr.med Ryke Geerd Hamer, der Entdecker der fünf biologischen Naturgesetze, definiert klar, dass plötzliches Anschwellen eines Tumors ein Zeichen des Abbaus ist. Dieses Melanom, dass von den Melanozyten der Coriumshaut ausgeht und durch einen “Besudelungs/Attacke”-Konflikt entsteht, wächst solange der Konflikt anhält. Wird dieser gelöst, wird das Melanom unter Schwellung abgebaut, sofern die zuständigen Mikroben vorhanden sind. Die Lymphknotenschwellung, die Armin Schütz bemerkt hat, sind ebenfalls ein Symptom einer Konflikt-gelösten Phase – so weit die Definition der Neuen Medizin nach Dr.Hamer.

Was hat Armin Schütz nun geholfen? Seinem Bericht zufolge setzte er die Behandlung in Form einer Fiebertherapie mit Ernährungsumstellung fort. Die Fiebertherapie verstärkt die natürlich Vagotonie und beschleunigt so den Reparaturprozess – für vagotonie (konfliktgelöste) Geschehen also unter Umständen eine hilfreiche Sache. Die Heilung, die Armin Schütz wiederfuhr, ist jedoch nicht Folge der angesetzten Therapie, sondern steht ganz im Plan der Biologie.

Ein Arzt der Neuen Medizin hätte die Therapie unter Umständen genauso gestaltet, vielleicht sogar auf die Operation des ersten Melanoms verzichtet. Dass diese Geschichte die Hochschulmedizin nicht zu Veränderung und Forschung anregt, ist bezeichnend für ihr hermeneutisches Weltbild. Hätte man sich bereits 1981 um die Entdeckung Dr.med Ryke Geerd Hamers gekümmert, müsste man solche Ereignisse heute nicht schulterzuckend als Wunder abtun, sondern könnte sie als planmäßig verlaufende Remissionen verzeichnen.


Biologischer Sinn und der Faktor Zeit

Geschrieben von admin am 25-07-2016

Einer der Hauptkritikpunkte, der gerne an den Formulierungen Dr. Hamers angebracht wird, ist, dass Krankheitsbilder, die in der konventionellen Medizin als gefährlich eingestuft werden, von Seiten Dr. Hamers scheinbar als "sinnvoll" betitelt würden.
Um dieser Diskrepanz etwas Klarheit zu verleihen, möchte ich gerne den Faktor Zeit, also die Fragestellung, wie lange ein körperlicher Prozess denn nun läuft - in diesem Zusammenhang beleuchten.
Wir fassen zusammen: Im fünften biologischen Naturgesetz - das seiner Formulierung wegen eigentlich kein Naturgesetz oder eine Naturkonstante im eigentlichen Sinne ist, sondern vielmehr eine philosophische, teleologische Zusammenfassung der Beobachtungen die in den vier biologischen Naturgesetzen gemacht wurden - beschreibt Hamer das "Verständnis einer jeden so genannten Krankheit als Teil eines entwicklungsgeschichtlich verstehbaren sinnvollen biologischen Sonderprogrammes".
So weit, so missverständlich. Zuerst müsste man ein Veto gegen die Formulierung "einer jeden so genannten Krankheit" einlegen. Denn auch aus der Sichtweise der fünf Naturgesetze sind Vergiftungen, Verletzungen, Strahlenschäden und Mangelerscheinungen keine "Sonderprogramme" selbst. In vielen Fällen versucht der Körper, diesen Phänomenen mit Hilfe von Sonderprogrammen entgegen zu treten - doch der Auslöser selbst ist extern. Als zweiten Schritt sollte man die Formulierung "entwicklungsgeschichtlich verstehbar" beachten, der leider nicht näher ausformuliert wurde.

Was Hamer hiermit meint ist höchstwahrscheinlich, dass diese "Sonderprogramme" sozusagen sinnvoll gedacht angelegt wurden. Und zwar zu einer Zeit, als die Spezies Mensch gerade entwickelt war. Diese entwicklungsgeschichtliche Epoche ist heute jedoch lange vorbei und die Bedingungen des heutigen Lebens sind häufig durchaus nicht mehr "natürlich".
Um die Bedeutung dieses Unterschiedes klar zu machen, betrachten wir den auslösenden "Konfliktinhalt", den "biologischen Sinn" und den organischen Verlauf eines gerne als Beispiel verwendeten Sonderprogrammes: der adenoide Brustkrebs.

Dieses Sonderprogramm wird gemäß Hamer'scher Taxonomie durch einen "Sorge-Streit"-Konflikt, der auch als "Nestkonflikt" bezeichnet wird, aktiviert und dient gemäß dieser Ansicht dem Zweck, einem verletzten oder erkrankten Familienmitglied ("Nest" als Kriterium intimer Beziehung) durch Anwachsen der Brustdrüse Hilfe leisten zu können.In seinem ersten Buch schätzt Dr. Hamer, dass ein Drüsen-Brustkrebs für 4-6 Wochen wachsen muss, um überhaupt tastbar zu sein.


Da die Brustdrüse zum älteren Teil des Mesoderms gehört, macht sie ihren Wachstumsprozess - gemäß dem dritten biologischen Naturgesetz - während der konfliktaktiven Phase, während der auslösende "Sorge-Streit"-Konflikt also noch präsent, noch akut ist, und wächst ohne große Entzündung vor allem durch Zellteilung, also Mitosen. Die mitotische Zellteilung führt zu einer Verdoppelung, so dass sich mit jedem Teilungsschritt die Anzahl an Zellen und damit quasi die Tumorgröße verdoppelt.

Wenn wir also annehmen, dass ein Drüsen-Tumor ca. 6 Wochen benötigt um 5mm Durchmesser zu haben, dann bräuchte er ca. 12 Wochen für 1cm, 24 Wochen für 2cm und so weiter. Natürlich stets vorausgesetzt, dass sich die Geschwindigkeit der Zellteilung durch Steigerung oder Beruhigung des auslösenden Faktors nicht verändert nicht verändert.
Nun stellt sich die Frage, wie die Natur sich das gedacht hat. So gelangen wir zwangsläufig zu der Fragestellung, wie lange solch ein Konflikt im "natürlichen Falle" denn überhaupt bestehen könnte. Die Antwort ist so logisch wie klar: sehr kurz.Wenn wir uns also vorstellen dass eine Fuchsmutter ihr verletztes Junges umsorgt und sich nun in diesem Kontext das Brustdrüsen (Milchleisten)-Sonderprogramm aktiviert - dann wird sehr schnell klar, dass sich dieser "Umsorgungsphase" keinesfalls über Wochen oder Monate erstrecken kann.

Wie ernst der kleine Fuchs auch verletzt sein wird, es wird sich innerhalb von Tagen entscheiden, wie es mit ihm weiter geht. Und ob er nun gesundet oder verstirbt - ein "Sorge"-Konflikt wäre in beiden Fällen gelöst.
Aus dieser Betrachtungsweise lassen sich nun also viele "Sonderprogramme" etwas klarer betrachten. Im Beispiel des Verhungerungskonfliktes (Leberparenchym) ist die Frage der logischen Dauer an die Fragestellung geknüpft, wie lange ein Mensch ohne feste Nahrung überleben kann. Die Antwort liegt auch hier zwischen 4 bis 6 Wochen. Beim "Flüchtlingskonflikt", der zu Wassereinlagerungen führt und also dem Zweck dient, auch außerhalb des bekannten Milieus überleben zu können - also ohne frisches Wasser - liegt die "natürliche Zeit" bei vier bis fünf Tagen. Danach wäre ein Mensch verdurstet.

Und nun ist klar, dass in 4-6 Wochen weder ein spürbarer Tumor der Leber (durch Mitose) wächst, noch, dass in vier bis fünf Tagen Wassereinlagerung eine besondere Gewichtszunahme auftritt - der Faktor Zeit ist zwingend.

Zusammenfassend lässt sich vielleicht sagen, dass die allermeisten Prozesse, die wir "Krankheit" nennen zwar durch einst sinnvoll gedachte Sonderprogramme zustande kommen - aber in jedem Falle nur deshalb auftreten, weil die Dauer des auslösenden Konfliktes den natürlichen Rahmen weit überschreitet.
Zu behaupten, eine Erkrankung sei sinnvoll, ist so gesehen falsch, denn das, was wir "Krankheit" nennen, tritt unter Berücksichtigung des Faktors Zeit nur dann auf, wenn das zuständige "Sonderprogramm" eben nicht hilfreich zur zeitnahen Lösung der auslösenden Situation war.


Wasser als Werkzeug

Geschrieben von admin am 25-07-2016

Das Ziel dieser Zusammenfassung der Arbeiten von Dr. Batmanghelidj und Dr. Hamer ist, die Nutzung des "Werkzeug Wasser" sinnvoll zu ermöglichen und zu verstehen, wann es theoretisch nicht hilfreich wäre.

Das Buch von Dr. Batmanghelidj finden Sie hier: http://www.amazon.de/Sie-sind-nicht-krank-durstig/dp/3935767250/ref=sr_1_4?ie=UTF8&qid=1311498042&sr=8-4

Eine Info-Seite zu seiner Arbeit finden Sie hier: http://www.wasser-hilft.de/


Während des Naturnah-Seminars 2011 kam es erstmals zur Sprache: Die Bedeutung des Wasserhaushaltes im Sinne der fünf biologischen Naturgesetze.
Nun fügen sich die Puzzleteile bereits bekannter Informationen zusammen. Viele Teilnehmer kannten bereits die Arbeiten von Dr. Batmanghelidj, dem iranischen Arzt, der während seiner politischen Haft im Iran die Beobachtung machte, dass allein durch die ausreichende Menge und die richtige Art der Wasseraufnahme ein Großteil der Leiden seiner Mitinsassen gelindert werden konnten.

Durch die Verknüpfung zur Entdeckung Dr. Hamers, den fünf biologischen Naturgesetzen, wird nun auch klar, warum Dr. Batmanghelidj Schwierigkeiten damit hatte, den genauen Prozess der Symptomlinderung zu erläutern:

Dr. Batmanghelidj war klassischer Arzt mit einer klassischen medizinischen Ausbildung, deren Krankheitsidee auf Fehlregulationen, Unfällen und zellulärem Chaos beruht. Wie sollte es, basierend auf dieser Idee der "chaotischen Krankheit" also möglich sein, allein durch Wasseraufnahme eine Linderung, oder "Heilung" eines Leidens zu ermöglichen? In der Tat fällt es schwer, hier einen Mechanismus zu entdecken und tatsächlich konnte Dr. Batmanghelidj Zeit seines Lebens keine nachprüfbare Theorie über die Funktionsweise seiner Entdeckung aufstellen. Allein zurück blieb die Beobachtung, die über die Jahre von tausenden von Menschen bestätigt wurde, die durch Veränderung ihres Wasserhaushaltes körperliche Leiden lindern oder beenden konnten.

Doch - und dies ist wichtig - nicht alle Leiden konnten gelindert werden und nicht jeder Mensch kann dies durch Änderung der Wasseraufnahme.

Nun helfen uns also die fünf biologischen Naturgesetze, den Mechanismus, welchen Dr. Batmanghelidj beschreibt zu verstehen und auch die Frage, warum eben nicht alle Leiden auf diese Weise "kurierbar" sind und warum es für manche Menschen keinen Unterschied macht.

Von Anfang an
Um diesen Mechanismus gründlich zu erklären, beginnen wir beim grundsätzlichen Verständnis der "Krankheit" im Sinne der fünf biologischen Naturgesetze.

Die Dinge, die im Sinne der fünf Naturgesetze als "Krankheit" bezeichnet werden, sind gemäß der Entdeckung Dr. Hammers biologische Programme die ursprünglich dem Überleben des Individuums dienen sollten, die durch ihr übermäßiges und häufiges Auftreten jedoch selbst zum "Problem" werden können.

Im menschlichen Organismus kennen wir einige hundert biologischer Programme und jedes von ihnen entspricht jeweils drei Ebenen Psyche, Gehirn und Organ. Dies bedeutet, dass jede physiologische Funktion im Körper an einen Platz im Gehirn und gleichzeitig an einen typischen emotional-psychischen Aspekt ("Konfliktinhalt") geknüpft ist.

Wir in einer als "biologischer Konflikt" definierten Situation nun einer oder mehrere dieser emotional-psychischen Aspekte empfunden, wird dasjenige biologische Programm aktiviert, das diesem Aspekt entspricht. Dies können auch mehrere sein.

Wird nun ein biologisches Programm aktiviert, gibt es typische Veränderungen in Psyche, Gehirn und Organ, wobei die organischen Veränderungen abhängig davon sind, welcher Gewebsart diese Organe angehören. Wie sich dieses biologische Programm nun aber weiterhin verhalten wird, ist davon abhängig, ob die auslösende, konfliktiv erlebte Situation sich "löst" oder nicht. Dies bestimmt nämlich, ob das biologische Programm in die PCL-Phase (postconflictolytisch, konfliktgelöste) übergeht, oder in der CA-Phase (confliktactiv, konfliktaktiv) verbleibt.

Hier beginnt es

Es ist unter anderem (das Andere kommt noch) der Wechsel zwischen diesen beiden Phase, welcher den Mechanismus bedingt, der dem Wasser ermöglicht, helfend zu wirken. Während die Modellhafte, theoretische Darstellung Dr. Hamers so aussieht als würde sich der Wechsel zwischen CA- und PCL-Phase in einem Zuge ergeben, sieht die Realität beim Menschen oft anders aus.Es ist unter anderem  (das Andere kommt noch) der Wechsel zwischen diesen beiden Phase,  welcher den Mechanismus bedingt, der dem Wasser ermöglicht, helfend zu  wirken. Während die Modellhafte, theoretische Darstellung Dr. Hamers so  aussieht als würde sich der Wechsel zwischen CA- und PCL-Phase in einem  Zuge ergeben, sieht die Realität beim Menschen oft anders aus.

Da der Mensch dazu neigt, "Alltagskopien" zu erstellen, was bedeutet, dass "Heute so ist wie Gestern", gibt es beim Menschen das Phänomen der "Hängenden Heilung"; oder besser: Hängenden Regeneration (der Begriff "Heilung" ist irreführend).

Bei der "Hängenden Regeneration" pendelt das Individuum in regelmäßigen Zeitabständen zwischen CA und PCL-Phase, weil der auslösende Konflikt einmal "weg" und dann doch wieder "da" ist. Typisch ist dies in Situationen, in denen der erlebte Konflikt nur "zeitweilig" ist - beispielsweise bei der Arbeit o.ä..


Der häufige Wechsel zwischen CA- und PCL-Phase ist nun deshalb von großer Bedeutung, da die PCL-Phase immer mit einem bestimmten Mechanismus beginnt: Der Wassereinlagerung. Diese Wassereinlagerung, die auch als "Exsudative Phase" (PCL-A) bezeichnet wird, kann abhängig von der Dauer der CA-Phase nur wenige Stunden bis hin zu Wochen andauern. Im Falle einer "Hängenden Regeneration" spielt dies jedoch keine Rolle - dann ist die "Exsudative Phase" scheinbar permanent - denn der Körper kommt nicht bis zur zweiten Hälfte der PCL-Phase (PCL-B), in welcher das eingelagerte Wasser ausgeschieden würde.

Durch das ständige Pendeln zwischen "aktivem Konflikt" und "Wassereinlagerung" erscheint der Körper aufgequollen. Doch allein in dieser Situation würde Wasserzufuhr noch keinen entscheidenden Vorteil bringen.

Das entscheidende Programm

Nun gibt es bei allen Landlebewesen ein biologisches Programm, welches beim "Kranken" fast schon obligat ist und welches den Wasserhaushalt entscheidend beeinflusst: Das biologische Programm der Nierensammelrohre, ausgelöst durch den so genannten "Flüchtlings- oder Existenz"-Konflikt.

Hier sollen keine falschen Vorstellungen aufkommen - es geht keineswegs um psychologische Spielereien, sondern um das tiefe Empfinden, "am falschen Platz", fernab des gewohnten, als sicher empfundenen Ortes zu sein. In unserer Welt der Abhängigkeiten und geplatzten Versprechen ist dieses Empfinden, der mütterlichen Wärme entzogen zu sein, sehr normal. Und gerade für den "Kranken" ist es fast zwingend.

Das Syndrom und seine Folgen
Die Konsequenz des "Flüchtlingskonfliktes" ist es, dass der Körper beginnt, Wasser einzulagern. Der Zweck dieses Mechanismus ist, den Elektrolyt- und Mineralienhaushalt im Wasser konstant halten zu können, auch fernab der "Quelle", also des bekannten Milieus.

Die Folgen dieser Wassereinlagerung sind offensichtlich:
- Fettzellen dienen als Wasserspeicher und quellen auf - es gibt einen starken Gewichtsanstieg und je mehr Fettzellen schon vorhanden sind, desto stärker wird die Zunahme
- Harnsäure wird im Körper gespeichert, es gibt eine "Übersäuerung"

Läuft nun parallel ein anderes biologisches Programm in der Exsudativen Phase (PCL-A) führt die "phasenbedingte Wassereinlagerung" (irgendein Programm in PCL-A-Phase) zusätzlich zur "programmbedingen Wassereinlagerung" (Nierensammelrohre in CA-Phase) zu einer starken lokalen Verstärkung der Wassereinlagerung am betroffenen Organ. Diese Kombination nennt man "das Syndrom".


Vorsichtigen Schätzungen zufolge sind der überwiegende Großteil aller spürbaren Krankheitssymptome ausschließlich wegen der Anwesenheit des "Flüchtlingskonfliktes" überhaupt spürbar.  Vermutlich ist auch der mächtige "Placebo-Effekt" nichts anderes als die Reduzierung der Wassereinlagerung im Körper mit folgerichtiger Verbesserung der Symptome. Keinesfalls geschieht dies jedoch wegen einem psychologischen "Glauben", sondern wegen des archaischen, primitiven "Sich-geborgen-Fühlens", das jedes Lebewesen kennt.

Ursprünglich biologisch sinnvoll
Betrachten wir diesen Mechanismus biologisch, versuchen wir nachzuvollziehen, wie lange ein Mensch in "freier Wildbahn" dieser Situation ausgesetzt sein könnte. So wird klar, dass es sich um wenige Tage handeln kann. Denn nur wenige Tage (4-6) ohne Wasserzufuhr sind für einen Menschen tödlich.

Das biologische Programm der Nierensammelrohre war also ursprünglich durchaus sinnvoll und lebensrettend konzipiert - jedoch nur für wenige Tage. Dass dieser Mechanismus der übermäßigen Wassereinlagerung sich in der heutigen menschlichen Gesellschaft so dauerhaft und häufig zeigt ist zwar folgerichtig biologisch - doch widersinnig.

Umgang mit dem Syndrom im Laufe der Zeit
Bezieht man sich auf Dr. Hamers Literatur der vergangenen Jahre, so wurde im Falle des Flüchtlingskonfliktes geraten, die Flüssigkeitszunahme zu reduzieren, um die Ödeme im Körper, speziell im Gehirn, gering zu halten.
Als Dr. Hamer 2006 aus französischer Haft entlassen wurde, revidierte er diese Anschauung. Im Gefängnis im Selbstversuch erprobt, berichtete er davon, dass die Menge der Wassereinlagerung nicht geringer würde, wenn man weniger trinkt und auch nicht zunehmen würde, wenn man mehr trinkt.

Im Jahr 2010 wurde während eines Kurses in Italien die Beobachtung diskutiert, dass viel Flüssigkeitszufuhr ja bekanntermaßen zu Gewichtsreduktion und Abbau von Ödemen im Körper führen kann und die Teilnehmer wurden gebeten, dies selbst zu beobachten und zu prüfen, bevor es übernommen würde.
Mittlerweile gibt es die Beobachtung, dass stetige Wasserzufuhr die Menge des eingelagerten Wassers reduziert, jedoch erst nach einigen Tagen.

Die Vermutung ist nun, dass durch die permanente Zufuhr von Flüssigkeit dem Körper ein "Milieu" geliefert wird, welches als notwendig empfunden wird. Dies passt auch sehr gut zu der Empfehlung, im Falle einer starken Wassereinlagerung mit Hilfe von Basen-Bädern die Menge der Flüssigkeitseinlagerung zu reduzieren.

Wichtig scheint zu sein, dass der Körper eine konstante Wasseraufnahme wahrnimmt, Dr. Batmanghelidj empfielt ein Glas Wasser pro Stunde. Dies soll - aus Sicht der fünf Naturgesetze - dem Körper wohl dem Eindruck vermitteln, dass "genügend da" sei und keine weitere notfallmäßige Einsparung von Flüssigkeit nötig sei.

Wann es nicht geht
Unter Beachtung der fünf Naturgesetze wird nun auch klar, warum die "Wasser-Kur" keineswegs immer und bei jedem hilfreich sein kann. Denn schließlich ist der "nutzbringende Effekt" der verstärkten Wasseraufnahme nur dann sichtbar, wenn ursächlich eine Wassereinlagerung im Körper vorhanden ist, welche die störenden Symptome auslöst.

Kurs gefasst könnte man sagen:
Die Wasser-Kur kann hilfreich sein bei Beschwerden die während der PCLA-Phase, speziell während "hängenden Verläufen" auftreten. Kein besonderer Nutzen wäre hingegen zu erwarten, wenn die Beschwerden während der CA-Phase eines biologischen Programms auftreten, da hier keine verstärkte lokale Wasseraufnahme des Gewebes vorliegt.

In jedem Falle ist der Verzicht auf Flüssigkeitsaufnahme in keinem Falle nützlich und höchstwahrscheinlich gefährlich!

Künstliche Zufuhr
Zu klären bleibt, wie der Effekt sich bei künstlicher Wasserzufuhr, also im Falle von Infusionen verhält. Ob der Körper die hier aufgenommene Flüssigkeit "berücksichtigt und im Flüssigkeitshaushalt einkalkuliert, ist noch unklar. Solange eine natürliche Aufnahme möglich ist, sollte diese also bevorzugt werden.

 

Kleine Hilfe

Wer das Selbstexperiment wagen möchte und ein iPhone/iPod besitzt, der kann die hilfreiche App "Trink-Wecker" verwenden, um sich einfacher an seinen "Trinkplan" halten zu können.

Zur App: http://itunes.apple.com/de/app/trink-wecker-pro/id360104807?mt=8


The biologically exact medicine

Geschrieben von admin am 22-10-2011

Whoever wanted to visit the stone-carved landmark of beautiful Assisi from october 14th to 16th had to hurry up. The city was crowded and fully booked. Among the usual tourist crowds, around 550 international guests of the annual international Congress of Case Studies<!--more--> of ALBA were around.

<a href="http://nicolasbarro.info/wp-content/uploads/Nicolas_Barro_CdS2011_6.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-172" title="Nicolas Barro CdS2011_6" src="http://nicolasbarro.info/wp-content/uploads/Nicolas_Barro_CdS2011_6.jpg" alt="" width="600" height="450" /></a>The audience was full of facets this year. Residents of beautiful local hotels on the one hand and campers just next to the parking lot of the congress hall. People came from all over the world. Traditional visitors like Germans, Swiss, Austrian people and French as well as Irish, Israelic and Mexican guests. Thanks to the very fluent simultaneous translation, this Congress was open to the world.

[caption id="attachment_177" align="alignleft" width="150" caption="Nicolas Barro Convegno"]<a href="http://nicolasbarro.info/wp-content/uploads/Nicolas_Barro_CdS2011_1.png"><img class="size-thumbnail wp-image-177" title="Nicolas_Barro_CdS2011_1" src="http://nicolasbarro.info/wp-content/uploads/Nicolas_Barro_CdS2011_1-150x150.png" alt="Nicolas Barro Convegno" width="150" height="150" /></a>[/caption]

The opening speech on Friday, was held by the <strong>cultural representative of the region, Franco Mignani</strong>. The further course of the congress gave space to other guest speakers also, so, saturday afternoon, the <strong>mayor of Assisi, Claudio Ricci</strong>, joined the Congress, speaking moving words to the audience. At afternoon, <strong>Professor Francesco Castrica</strong> explained the biochemical mechanisms of the DHS. With his research he showed that any activation of neurons cause an increase of receptors on the cell surface, allowing the synchronicity of brain and body. Although his research and the words he used are based on the concepts of conventional medicine, it was very clear that his creation of neurotransmitter profiles for various conditions and emotions can be a very important diagnostic approach.

<a href="http://nicolasbarro.info/wp-content/uploads/Nicolas_Barro_CdS2011_3.png"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-175" title="Nicolas_Barro_CdS2011_3" src="http://nicolasbarro.info/wp-content/uploads/Nicolas_Barro_CdS2011_3-150x150.png" alt="" width="150" height="150" /></a>At the final debate, two other guests were invited to the board: <strong>Dr. Denis Poletto, dentist and delegate of the physicans association of Pordenone</strong>, and <strong>Domenico Scilipoti, Member of Parliament and part of the Ministry of Health</strong>, responsible for non-conventional medicine.
The round agreed. The medicine of the third millenium cannot be limited to traditional concepts or methods but must be a holistic approach, focussed on the human being, using any available and useful concepts.

Some of the cases:

[caption id="attachment_173" align="alignleft" width="150" caption="Nicolas Barro Convegno"]<a href="http://nicolasbarro.info/wp-content/uploads/Nicolas_Barro_CdS2011_5.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-173" title="Nicolas Barro CdS 2011 5" src="http://nicolasbarro.info/wp-content/uploads/Nicolas_Barro_CdS2011_5-150x150.jpg" alt="Nicolas Barro Convegno" width="150" height="150" /></a>[/caption]

Hair loss in horses - Two young veterinaries explained impressive and comprehensible, what could cause hair loss in horses and demonstrated two case reports of how this process can be reversed. The most important thing here was the analysis of the situation, regarding the biological code of the horse species, with which the hair loss can easily be understood as the result of a loss of social contact.

Dermatitis in an infant - One therapist showed a case of a small boy where the rash and exanthem occurred at the exact sport where the child was last touched when passed between the parents. It turned out the parents had the habit to hand over the child to the partner as soon as he had any intestinal colics, whereby the contact to the parent was interrupted harshly. The parents were given a strategy to perform for some weeks which included a certain form of contact. This ended the situation.

<a href="http://nicolasbarro.info/wp-content/uploads/Nicolas_Barro_CdS2011_4.png"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-174" title="Nicolas_Barro_CdS2011_4" src="http://nicolasbarro.info/wp-content/uploads/Nicolas_Barro_CdS2011_4-150x150.png" alt="" width="150" height="150" /></a>Bladder cancer with metastasis - A spectacular case was presented by one of the doctors of the scientific comittee. An elderly lady with transitional cell carcinoma and regional lymph - and bone processes that usually are described as metastasis. After necessary abortion of chemotherapy due to a toxic shock, she was prognosed with only 12 month of survival time. Some changes in her live made it possible that the process was being reversed. In the end, after a follow-up diagnosis, no sign of cancer could be found.

The conclusion of friday was a discussion about the topic of compliance. The term usually describes the cooperation of the patient, so his willingness to perform a perticuly therapy (Adherence). For the application of the five laws of nature, these means a lot more, because here, the assets of the person are also depending on the currently presents SBS and is therefore not only a psychological issue.

Saturday was full of case reports of various types, like eczema of the skin, experienced by a teacher who had devoted herself to a particular job, a facial paralysis which ended as predicted and a 14-year-long gastro-intestinal infection which could be controled within days.

A warming case was the story of a Franciscian monk who built up a old monastery just next to Assisi and suffered from allergic alveolitits with bronchitis after his dream was threatened by the Franciscian Order.

Afterwards were some explanation of schizophrenic constellations to begin afternoon with case studies of psychatric and psychological types. Cases of panic attacks and consternation with various states of confusion were shown, illuminating the triggering factors and explaining the course and type of intervention.

Sunday was completed by interesting case of two dogs with skin lesions after hierarchical disputes and a mastitis in one of the dogs after a conflict of „torn-from-the-breast“ because the dogs owner tried to intervene the feeding of the new-born puppies for helping the smaller ones.

In the end there was a documentation of a breast lump with calcification and a very interesting study of fibromyalgia as a result of hypersensitivity and sustained contraction of the smoth muscles of the muscular fascia.

Review

Both experts and learners on the subject were impressed by this years Congress of Case Studies. The choice of the cases was less about dramatic diagnosis, but ensured that different views and aspects of therapeutical application and diagnostic work could be seen.

Not only the fact that people from all over the world attended the congress, but also local representatives, delegates of the Physicans association and a member of the Ministry of health were present clarifies the course on which the association ALBA is currently going.

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